Gesamtbewertung: 3/10
Handlung (kurze Zusammenfassung)
Der Film folgt Elwood Dalton, einem ehemaligen UFC-Mittelgewichts‑Kämpfer, der nach einer traumatischen Vergangenheit — darunter eine tragische Begegnung im Ring — am Boden zerstört ist und als Underground‑Gladiator auf illegalen Kampfveranstaltungen Geld verdient. Er bekommt von Frankie, der Besitzerin einer zwielichtigen Bar mit dem Namen im fiktiven Städtchen Glass Key, ein Jobangebot: Er soll als Türsteher („Head Bouncer“) anfangen — gegen gutes Geld. :contentReference[oaicite:5]{index=5} Doch die Bar zieht das falsche Publikum an: Motorradbanden, Schläger, Kriminelle — und bald merkt Dalton, dass hinter den Angriffen eine größere Verschwörung steckt: Der örtliche Verbrecherboss Ben Brandt will das Gelände zerstören, um Platz für ein großes Immobilienprojekt zu schaffen. } Es folgt ein eskalierender, gewalttätiger Kampf: Dalton muss nicht nur die Bar verteidigen, sondern auch eine Entführung aufklären, korrupte Cops entlarven und eine teils konstruierte, teils chaotische Reihe von Gewalt‑ und Racheaktionen überstehen. Am Ende schlägt Dalton die Schurken nieder — inklusive einer finalen, brutalen Prügelei mit dem von Conor McGregor gespielten, psychotischen Handlanger Knox. Der Bösewicht stirbt — zumindest scheint es so — und Dalton verlässt die Stadt, mit einem Koffer voller Geld, während das Road House neu aufgebaut wird. :contentReference[oaicite:11]{index=11}
Was funktioniert (wenn überhaupt)
– Der Ansatz, dem klassischen „Kneipen‑Schlägerei + Rettungsmission“-Plot einen modernen Action‑Thriller‑Anstrich zu geben, verspricht zunächst Spannung. Der Grundkonflikt — Bar vs. Verbrecherboss — ist klar und potenziell spannend. – Die Figur Dalton ist physisch glaubwürdig als Ex‑Kämpfer — das wirkt zumindest nicht komplett lächerlich. Für Fans von Action gibt es reichlich Prügeleien, Gewalt und Dramaturgie — wenn man stumpfe Action ohne Anspruch auf Logik mag, kann das funktionieren.
Warum der Film in meinen Augen komplett scheitert
Eh? Was? Wie? Wo? — ja, genau so fühlte ich mich beim Anschauen. Die Handlung wirkt größtenteils, als wäre sie „einfach so“ zusammengeklatscht: Figuren, Motive und Konflikte sind oft konstruiert, oberflächlich oder schlicht grössenwahnsinnig übertrieben. Die vielen Wendungen (Entführung, korrupte Cops, Immobilienkrieg, Gang-Verfolgung, Schiffsbomben, Hausboot, Verrat…) fühlen sich nicht nur überladen an — sie ergeben auch kaum einen stimmigen, nachvollziehbaren Zusammenhang. In meinen Augen bleibt kaum etwas übrig außer einem wilden Action-Brei.
Die Charaktere sind eindimensional: Dalton wirkt blass, die Nebenfiguren tragen kaum Tiefe, und selbst der „Schurke“ mit dem bekannten Namen kommt eher wie eine Karikatur daher. Das führt dazu, dass emotionale Bindung oder echtes Mitfiebern kaum möglich sind — es bleibt platt, klischeehaft, übertrieben.
Besonders absurd fand ich, wie sehr der Film sich auf Prügeleien und Gewalt konzentriert — fast schon exzessiv — ohne dass daraus Spannung oder Sinn resultieren. Es wirkt eher nach einer Abfolge sinnfreier Kämpfe, wild geworfene Schläge und Chaos. Für mich: völlig absurd. Genau das, was ich meinte, als ich sagte: „Wildgewordene Jungs, die sich permanent in die Fresse hauen.“
Selbst die wenigen positiven Aspekte — etwa der Auftritt von Conor McGregor — retten den Film nicht. Er bleibt ein zusammenhangloses, lautes Machwerk ohne Sinn und ohne Herz.
Fazit — und warum ich 3 von 10 Punkten vergebe
Ich kann mir vorstellen, dass manche Leute bei „lauter Action, Schlägereien und simpler Rachegeschichte“ Spaß haben könnten. Aber für mich endet das ganz anders: „Road House 2024“ wirkt wie ein Film, der mehr auf Chaos als auf Kohärenz setzt. Alles wirkt zusammenhangslos, überzeichnet, absurd — und in vielen Momenten schlicht dumm. Die Gewalt wirkt sinnlos, die Figuren austauschbar, die Geschichte aufgeblasen und beliebig. Meine 3 von 10 Punkten spiegeln das wider: Ein Action‑Film, der kaum mehr bietet als Fäuste, Blut und Chaos — ohne Charaktertiefe, ohne echten Plot, ohne Grund, mitzufühlen. Der Auftritt von Conor McGregor ist das einzige, was mich halbwegs interessiert hat — und das reicht für mich bei weitem nicht.
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